Wenn Träume wahr werden…

Was für ein Wochenende! Ich bin nach wie vor wie benommen, kann keinen klaren Gedanken fassen, nicht aufhören zu grinsen obwohl, oder gerade weil mir immer noch alles weh tut.
Wie lange habe ich so einen Mann gesucht? Mir scheint es eine Ewigkeit zu sein. Nennen wir in Patrick. Ich kenne ihn seit einiger Zeit von diversen Konzerten, er ist witzig, klug und riesig! Fast über 2 Meter ist er groß, hat eine tiefe Stimme und sieht aus wie ein Rockabilly – herrlich! Jedoch ist er mir nie als Mann fürs Bett ins Auge gesprungen, habe immer nur mit ihm gefeiert und getanzt. Letzten Freitag sah ich ihn dann also wieder und er baggerte mich an. Ich muss zugeben, das ich ihn zuerst nicht einordnen konnte, er wusste jedoch sehr genau, wer ich bin, was ich mache etc. Meine Freundin hat mir dann erzählt, woher wir uns kennen. Wir flirteten also ein wenig, dann wollten er und seine Kumpel den Heimweg antreten. Bevor er jedoch loszog, griff er meine Arme, verschränkte sie hinter meinem Rücken und küsste mich hart. Er flüsterte mir ins Ohr, das er mich das nächste Mal „so richtig“ rannehmen würde und das er doch sehen könne, das ich ne geile BDSM Schlampe sei. Ich schmolz dahin. Zum Einen fragte ich mich, woher er das so genau wissen kann, zum Anderen stimmt es so ja auch nicht. Ich stehe auf Bondage, liebe Schmerz und will unbedingt dominiert werden. Leider fehlte mir bisher der richtige Kerl dazu. Männer, die ich kennenlerne sind nicht so und woher einen anderen nehmen? Sich im Internet einen zu suchen ist viel zu gefährlich wenn es um diese Spielart der Sexualität geht. Also hatte ich bisher erst ein paar Mal das Vergnügen in den Genuss eines Mannes zu kommen, der a) drauf steht, b) weiß, wie es geht und c) die Ausrüstung dafür hat.
Nun also Patrick. Nachdem er in mein Ohr geflüstert hat, zogen er und seine Freunde ab. Ich wusste, er würde nicht gehen. Drehte mich also auf meinen Barhocker um Richtung Ausgang und wurde so Zeugin eines schönen Schauspiels: Da waren die 3 Männer und diskutierten, ob er bleiben solle oder nicht. Geld hatte er keines mehr, also legten seine Jungs zusammen und Patrick kam zurück in den Laden. Ich drehte mich weg vom Eingang, so dass er dachte, ich habe es nicht gesehen. Er kam von hinten an, griff mir an den Arsch und biss mir in den Hals.
Wir saßen also nebeneinander und redeten. Diskutierten durch, was im Bett geht und was nicht, wie viel Erfahrung er hat und wie wenig ich. (Merkwürdig, diesen Satz schreiben zu müssen, wenn man bedenkt, wie viele Stories ich alleine hier schon veröffentlicht habe, nicht wahr?) Wir redeten sehr lange, ich hatte viele Fragen und zwischendurch knutschten wir immer mal wieder. Er sagte, er stehe vor allem auf Bondage. Ist dominant, mag Anweisungen geben, ist regelmäßiger Gast des Insomnia Clubs, hat die nötige Ausrüstung zu Hause und….will mich heute Nacht nicht mit zu sich nehmen. Wir seien zu betrunken, es sei zu gefährlich und derzeit würde er nur gerne Zeit mit mir verbringen. Okay… Er könne auch noch normalen Sex haben, hat sich aber von seiner Ex trennen müssen, weil sie irgendwann nur noch Blümchensex wollte. Also auch hier: stimmt der Sex nicht, kann die Beziehung auch nicht lange gut gehen. Das alte Lied: Ihr liebt Euch, aber im Bett funktioniert es nicht und somit ist eine Trennung unabwendbar, scheint mir.
Nun ja, um es kurz zu machen, bin ich natürlich dennoch mit zu ihm gefahren. Nicht ohne vorher gesagt zu bekommen, das „alles kann, nichts muss“…Ja, ja, ich weiß. Halt den Mund und fick mich bitte!
Und jetzt geht’s los….Bei ihm angekommen, musste ich dringend auf die Toilette. Er rief mir zu, ich solle immer daran denken, dass meine Arme hinter den Rücken gehören, während ich da saß und pinkelte. Auch solle ich den Kopf nach oben strecken und den Mund aufmachen. Er kam ins Bad und fingerte mich, während ich weiter pinkelte. Das war zwar nichts Neues für mich, dennoch aufregend und heiß. Ich wollte ihn anfassen, doch erlaubte er es mir nicht. Er stand vor mir, öffnete seine Hose und holte seinen Schwanz raus. (Nichts besonderes aber total in Ordnung). „Denk immer daran, wo deine Hände hingehören!“ Er stieß mir seinen Schwanz in den Mund, nannte mich eine dreckige Schlampe, die wohl erzogen werden müsse. Patrick ließ von mir ab, befahl mir, mich komplett auszuziehen, dann aber wieder die alte Stellung einzunehmen – auf der Toilette: Hände hinter dem Rücken verschränkt, Kopf nach oben und Mund auf. Er musste das Bett herrichten….
Er kam zurück ins Bad, griff mir hart ins Gesicht und sagte mir, dass ich wohl brav gewesen sei. Damit ich aber nicht immer wieder den Mund zumache, müsse er mir einen Knebel anlegen. Keinen mit Ball, sondern einen mit Ring, so dass er weiterhin an meinen Mund, meine Zunge und Zähne kommen könne. Er zog mich an den Haaren zu sich nach oben, verdrehte meine Arme hinter meinem Rücken und schob mich so vor sich her ins Schlafzimmer. Dort schmiss er mich aufs Bett, holte Manschetten hervor und fesselte meine Hände hinter meinem Rücken. „Sonst hörst du ja nie auf, deine Hände wieder und wieder zu benutzen!“ Ich lag auf dem Bauch, unfähig zu sprechen, unfähig, mich frei zu bewegen. Er fingerte mich von hinten, stieß in mich, spielte mit meiner Klit.
Dann nahm er alles ab und wir schliefen erst einmal. Das war gut, ein schöner Anfang, doch natürlich konnte ich so gut wie gar nicht schlafen. Dennoch hatte er natürlich Recht – wir waren zu betrunken. Am Morgen danach wachte ich auf, weil er mir wieder einmal die Manschetten umlegte und gerade dabei war, meinen Mund zu öffnen um den Knebel anzulegen. (Ich hatte ihn gebeten, mich genauso zu wecken…)  Er drehte mich auf den Bauch, drückte seinen Schwanz in meinen Mund, ich konnte nichts tun, außer ein wenig mit meiner Zunge zu spielen. Patrick zog meine Zunge mit seiner Hand aus meinem Mund, führte mich so nach oben, was mich einige Anstrengung kostete. Er befingerte meinen gesamten Mundbereich, befühlte meine Zähne, meine inneren Wangen und zog immer wieder hart an meiner Zunge, bis mir fast die Tränen kamen. „Soll ich dich ficken, Du kleine Schlampe? Du dreckige Hure hast das eigentlich noch nicht verdient!“ Ich lag auf dem Rücken, meine Arme schmerzten, und wieder spielte er mit meiner Muschi. Ich wollte immer meine Beine zusammendrücken, weil ich immer wieder gekommen bin. Ich durfte nicht kommen! „Habe ich dir erlaubt zu kommen?! Mh? Habe ich es dir erlaubt?“ Ich konnte nur etwas stammeln. „Dann muss ich dich wohl besser erziehen!“ Er rollte mich auf den Bauch, legte mir Manschetten an die Fußgelenke und verband diese mit denen an meinen Händen. Dazu holte er ein Seil heraus und verschnürte meine Arme noch enger hinter meinem Rücken. Er verband das Seil auch am Hinterkopf mit meinem Knebel so dass er nun daran ziehen und so meinen Kopf heben konnte. Ich konnte mittlerweile nichts mehr bewegen.
„Du brauchst wohl ein Halsband? Jaaa, ganz sicher. Ich werde dir mal eins besorgen. Und einen Trinknapf. Ich sehe doch, dass du Durst hast! Soll ich dir was zu trinken holen?“ Ich war unfähig zu denken, konnte weder nicken, noch mit dem Kopf schütteln. Würde er das wirklich tun? Ich hatte tatsächlich Durst, jedoch könnte ich mich nicht so sehr erniedrigen lassen. Dachte ich. Zuerst jedoch fickte er mich. Er zog immer wieder mein Becken in die Höhe, zerrte an dem Seil um auch meinen Kopf nach hinten zu ziehen, fragte mich, ob es mir gefalle. Ich fand es großartig, hatte enorme Schmerzen und fühlte mich frei. Immer mal wieder drückte er meinen Kopf nach unten ins Bett, so dass ich keine Luft bekam. Er merkte, dass mir genau das gefiel so dass er irgendwann dazu überging mir die Luft per Hand abzudrücken. Er fragte mich, ob ich denn jetzt brav sei, oder ob er mich bestrafen müsse. Da ich nicht in der Lage war, irgendetwas zu tun, befand er, es sei an der Zeit mich zu bestrafen. Er versohlte mir den Hintern mit solcher Wucht… Es ist ein Wunder ist, das ich heute schon wieder sitzen kann. „Reicht das, oder muss ich dich im Bad fesseln? An den Heizkörper? Oder doch lieber in der Dusche anfesseln? Da könnte ich auch gleich deine dreckige Muschi waschen..“ (Ich habe jetzt schon Angst vor unserem nächsten Treffen, denn genau das wird er tun. Was er dann sonst noch in der Dusche mit mir macht, will ich mir gar nicht ausmalen….)
Plötzlich stand Patrick auf und ließ mich allein zurück. Ich hatte Angst, war aufgeregt und fühlte mich dennoch sehr sicher. Während er weg war, sprach er die ganze Zeit mit mir, rief mir Dinge zu wie „Bleib genau wie du bist, oder ich muss dich wieder bestrafen! Ich hole jetzt mal einen Trinknapf, dein Mund ist ja ganz trocken, so geht das nicht!“ Obwohl er also weg war, war er doch da. Vertrauen eben. Er kam zurück, tatsächlich mit einer kleinen Schüssel voll Wasser in der Hand. Er nahm mir den Knebel ab, ich war noch immer auf dem Bauch, er hob meinen Kopf und ich sah die Schüssel in einiger Entfernung vor mir auf dem Boden stehen. (Sein Bett liegt auf dem Boden…) Er sagte, ich solle nun etwas trinken…Ich robbte mich an die Kante der Matratze und konnte nichts trinken. Ich zitterte am ganzen Körper, war den Tränen nahe, drehte meinen Kopf immer wieder weg von dieser Schüssel. Alles, nur das nicht, dachte ich. Er kniete neben mir und rieb sich den Schwanz. Genoss den Anblick meiner Unsicherheit, meines Haderns mit mir selbst. „Trink! Oder hast Du etwa keinen Durst?!“ Wie kann ich mich so demütigen lassen, wie kann ich zulassen, wie ein Tier behandelt zu werden. Doch genau darin liegt ja der Reiz beim BDSM – es passiert alles in Deinem Kopf. Er ließ mir Zeit, wusste, dass ich es früher oder später tun würde. Es kam mir vor wie Stunden doch dann nahm ich zögerlich einen Schluck aus der Schüssel. Er nannte mich brav und streichelte (!!) meinen Rücken. Ich solle noch etwas trinken. Und wieder, bzw. immer noch zitterte ich am ganzen Körper. Ich atmete laut ein und aus, fühlte mich benutzt, konnte nicht aufhören zu zittern. „Und noch ein Schluck, denn ich werde dir gleich den Knebel wieder umlegen!“ Also auf ein Drittes….Ich musste mich bedanken, immer und immer wieder Danke sagen. Wie furchtbar. Er legte mir den Knebel um, machte dafür aber meine Beine frei. Drehte mich auf den Rücken, legte sich mit seiner ganzen Körperlänge auf mich, spielte in meinem Mund, nahm den Knebel ab, küsste mich lange, tief und innig. Er umarmte mich, drehte mich zur Seite, nahm die Manschetten ab und kuschelte sich an mich. Ich war angekommen. Fühlte mich so unglaublich wohl bei ihm, so sicher. Das war es also. Der Traum. Benutzt zu werden, gedemütigt zu werden, erniedrigt zu werden. Doch danach, wenn beide wieder ihren eigenen Charakter zurück haben, wird sich aneinander geschmiegt und gekuschelt.
Bevor wir wieder einmal einschliefen, redeten wir über den Trinknapf. Ich konnte es noch nicht fassen, dass ich es habe geschehen lassen. Er streichelte mir über den Kopf, hörte mir zu.
Jedenfalls machten wir so weiter bis… Sonntagvormittag. Er fuhr mich nach Haue (Patrick wohnt am Arsch der Welt) und wir werden uns wieder sehen. Was war das? Jetzt ist es Montagmorgen und ich kann nicht aufhören, an meine Erlebnisse zu denken. Nicht, das ich mich in ihn verlieben könnte oder so. Mein Typ ist er nicht wirklich und außerdem, na ja, es gibt ja immer noch IHN in meinem dummen Schädel. Dennoch habe ich es so sehr genossen. Mir tut alles weh, ich habe am ganzen Körper blaue Flecken, meine Lippen sind aufgesprungen, spröde. Mein Mund ist wund, meine Muschi sowieso. Mein Nacken schmerzt und ich bin nach wie vor feucht. Ich will ihn wieder sehen, will, dass er mich erzieht. Mich mit ins Insomnia nimmt, wenn ich denn so weit bin. Ich weiß, da geht noch mehr, er kann und wird noch mehr Dinge mit mir anstellen und ich kann es nicht abwarten.

~ von sexcapaden - Januar 30, 2012.

Eine Antwort to “Wenn Träume wahr werden…”

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