Nach der Party bei David

•Januar 26, 2009 • 3 Kommentare

Nach der Party ist vor der Party oder wie war das?

Die Feier war, wie vermutet, sehr lang, wild und lustig. Ich war erst Sonntag Mittag wieder zu Hause, aber damit hatte ich ja vorher auch gerechnet. Es waren nicht so viele Leute da, dafür aber ale, die ich erwartet hatte. Die meisten Schwul und / oder Künstler. Der Künstler, der Geburtstag hatte war schon total über den Jordan, als ich um Mitternacht angekommen bin. Keine Ahnung, was die geschmissen haben, aber ein paar von den Jungs waren nicht mehr zurechnungsfähig. Auch waren etliche von den Modellen da. Ich liebe die Arbeiten von de Fotografen und fand es großartig, die Modelle in real life zu sehen. Ja, ich war ein wenig wie ein Groupie, allerdings ein Groupie der Modelle, da ich den Künstler selbst zu gut kenne.

Nun ja, was ist also passiert? Sex? Knutschen, die große Liebe? Zum einen war jemand dort, dem ich immer mal wieder über de Weg laufe. Er heißt Andy uns ist, objektiv betrachtet, nicht mein Typ. Immer, wenn wir uns sehen, jedoch, schient es als ob uns eine unbekannte Macht zueinander hinzieht. Wir verbringen Stunden miteinander, reden über Gott und die Welt. Aber nichts ist mit ihm passiert. Dann war ich irgendwann mit ein paar Jungs auf dem Klo und besagter Künstler, eines seiner Modelle und ich fingen heftig an zu knutschen….Ich habe blaue Flecken. Nein, Knutschflecken kann man das schon nicht mehr nennen. Der eine Typ hat mich fast erwürgt…. Gut!! Aber mehr ist nicht passiert.

David war natürlich dort, schließlich war die Party in seinem Laden.. Er sah…umwerfend aus. Natürlich. Wir redeten, tranken Vodka, doch irgendwie fehlte etwas. Klar, ich find ihn immer gut, und habe immer Lust auf ihn. Dieses Mal jedoch war etwas anders. Es ist vielleicht die Umgebung, die nicht passte. Vielleicht auch die Idee, dass normalerweise der Jan auch da gewesen wäre. Ich weiß es nicht, jedenfalls hatte ich keine sexuelle Lust auf David, als ich angekommen bin. Das ist wohl auch ganz gut so, denn er ist gegen Ende der Nacht mit einem anderen Mädel abgezogen. Das gleiche Schema wie immer. Manchmal frage ich mich, ob diese kleinen Regal Mädchen nicht Angst vor ihm bekommen?? Oder hat David Blümchen Sex mit ihnen? Das würde mich doch schon sehr wundern. Genau wie es mich wundern würde, wenn diese Mädchen auf die harte Nummer stünden. Schwer vorstellbar. Jedenfalls haben wir alle viel getanzt, der DJ war auch ein Bekannter von mir, auch eines der Modelle des Künstlers.

Irgendwann wollten der DJ und ich ein wenig knutschen, gingen zu diesem Zweck in das eigentliche Badezimmer der Party Location. Es wird nicht mehr als Bad genutzt, vielmehr dient es den Jungs als Abstellkammer. Leider mussten wir feststellen, dass schon zwei andere Typen sich den Raum ausgesucht hatten, so dass wir uns wieder in die DJ Butze zurückzogen. Jens, der DJ ist ein kleinerer Mann, Glatze und unglaublich schönen Tatoos. er hat ein großes, das von seinem rechten Knöchel sich nach oben bis in den Nacken windet. Wunderschön. Außerdem hat er noch ein altes Maori Tatoo auf dem rechten Arm. Ich liebe es, Tatoos anzufassen. Jens ist witzig. Aber auch merkwürdig. Er hatte die ganze Zeit Angst, dass seine Ex noch auf der Party auftauchen könne… Sie sind seit einem halben Jahr getrennt und er scheint nach wie vor Angst vor ihr und ihren Stalkings zu haben – manche Frauen haben doch echt eine Meise. Irgendwann waren alle Party Gäste verschwunden. Andy sah uns noch. Schade eigentlich, ich glaube, ich könnte diesen Mann wirklich mögen… David gab uns die Schlüssel, mit der Bitte, die Wohnung abzuschließen, wenn wir gingen. Jens und ich machten es uns auf der Couch gemütlich, tranken viel Vodka, erzählten uns was und genossen die Stille nach der Party.

Ich bat ihn darum, mir sein Ganz Körper Tatoo zu zeigen, da ich es bisher nur von Fotos kannte. Er zog sich aus, ich stellte mich hinter ihn und streichelte seinen Rücken. Er war schüchtern, bewegte sich nicht und zog sic dann unvermittelt wieder an. Wir setzten uns; es gab keinen Grund, ihn unter Druck zu setzen, ich würde bekommen, was ich wollte, dessen war ich mir sicher. Die Unterhaltung geriet ins Stocken, er sagte mir, dass er seit über einem Jahr keinen Sex mehr hatte. Einer der Gründe, warum es mit seiner Freundin vorbei war. Er sah mich fragend an, zögerte. Ich fragte ihn, was er gerne machen würde. Seine Antwort war „Nun ja… also, als Du mich so gestreichelt hast… Das war schon… schön….“ Also kniete ich mich vor ihn auf den Boden, küsste ihn. Natürlich mochte er das sehr, ich höre oft, dass ich eine fabulöse Küsserin bin. Und es stimmt tatsächlich, ich kann gut küssen! Ich knöpfte seine Hose auf, zog sie samt Unterhose nach unten und begann seinen Bauch zu küssen. Ich streichelte seine Tatoos, seinen Bauch und Rücken. Ich massierte seine Arschbacken. Jens entspannte, ließ sich gehen. Sein Schwanz und der restliche Intimbereich waren rasiert, was mich doch ein wenig verwunderte – warum sollte er sich rasieren, wenn er doch sowieso nicht mit Sex rechnet? Nun, ja, mir war es egal, nein, ich fand es natürlich sehr angenehm, das er rasiert war. Sein Schwanz hatte Durchschnittsgröße, war leider nicht beschnitten (klar, er ist ja auch ein deutscher, junger Mann gewesen. Er fühlte sich gut an, duftete gut uns ich nahm in langsam in den Mund. Ich leckte an ihm hoch und runter, spielte mit Jens’ Eiern und fand es toll, wie er sich und meinen Mund genoss. Er stöhnte und ich fühlte mich unglaublich gut. Ich spiele mit meiner Zunge an seiner Eichel, stellte sicher, dass meinen Lippen immer feucht genug waren und nahm ihn endlich tief in mir auf. Ich wollte, dass er seine Hände auf meinen Kopf legt, mich führt. Allerdings schien das nicht so sein Ding gewesen zu sein – ein Blümchen Sex Typ. Mist! Dennoch machte ich weiter.

Er zog mich irgendwann zu sich nach oben, küsste mich und sagte, ich solle einen Gang runter fahren, da er schon so lange keinen Sex hatte, könne er nicht dafür garantieren noch lange durchzuhalten, wenn ich so weiter mache. Also fragte ich ihn, ob wir eine Pause einlegen sollten, aber anstelle dessen wollte er mich lecken. Also tauschten wir Positionen, er zog mich aus und begann mich zu lecken und zu fingern. Schön…. Auch ich war gerade frisch rasiert und das Gefühl einer Zunge an und in meiner nackten Muschi ist einfach durch nichts zu überbieten… Er tat sein Bestes mich zu befriedigen und es war wirklich ganz gut!

Er wollte ficken, wollte seinen Schwanz in meine Fotze stecken, also holte ich meine Gummis raus. Wieder einmal stellte sich mir die Frage: Was ist los mit Euch, Jungs, warum habt Ihr keine Gummis mehr auf  Tasche? Natürlich sagte ich nichts zu Jens, dachte mir nur meinen Teil, dennoch. Jedenfalls hatte ich schon halb befürchtet, dass er mich von vorne ficken wollte, während ich also auf de Couch saß / lag, während er vor mir kniete. Jedoch durfte ich wählen, und so fickte ich ihn in meiner Lieblingsstellung: Ich setzte mich ganz einfach auf seinen Schwanz und fickte so seinen Schwanz. Jens wusste leider nichts davon, dass Mann auch gut zurück ficken musste. Nur, weil ich auf einem Schwanz sitze, ist es noch lange nicht gut. Er muss dagegen halten. Jens hatte es wohl verlernt? Ich tat mein Bestes und war schon schnell kurz davor zu kommen, doch dann plötzlich… Richtig, sobald ich ihm sagte, dass ich gleich so weit sei, ließ er sich gehen und spritzte ab. Ich versuchte noch, ein bisschen weiter zu vögeln, allerdings wurde sein Schwanz ganz schnell ganz klein. Ich ging von ihm runter, zog das Gummi ab und entsorgte es. Er fand mich lustig, keine Ahnung, warum. Vielleicht, weil ich komplett nackt durch den Laden lief, während die Leute, die draußen vorbei gingen, mich ganz einfach hätten sehen können. Ich glaubte das nicht, da wir mittlerweile nur das Kühlschrank Licht anhatten.

Pause. Muntermacher. Reden und Küssen. Kuscheln. Wir hatten uns mittlerweile eine Decke aus dem Büro geholt und uns auf der Couch eingekuschelt. Als ich mich auf den Weg zum Waschbecken machte um Wasser zu holen, stand Jens plötzlich hinter mir, küsste meinen Nacken und sagte „Oh Gott, ich will dich jetzt nochmal!“. Ich drehe mich um, lächelte ihn an und wir küssten uns weiter. Jens schob mich zurück Richtung Theke. Es gab einen Arbeitstresen in der Mitte des Raumes. Er führte mich dorthin, fegte mit seiner Hand hinter meinem Rücken alles runter was darauf stand – Gläser, Flaschen, Wein, Aschenbecher, Kuchen: Alles landete auf dem Boden. Ich hoffe wirklich, dass David niemals rausfindet, wer dafür verantwortlich ist. Auch sollte Jan das niemals erfahren…

Jedenfalls räumte Jens den Tresen leer, hob mich hoch und setzte mich darauf. Er ging wieder in die Knie und leckte mich ein bisschen, hob meine Beine weit nach oben so dass er meinen Arsch erreichen konnte. Dieses Mal war er viel wilder, freier und ungehemmter. Ich spürte, dass er sich mittlerweile wohl fühlte. Er holte eines meiner Gummis, zog es sich über und fickte mich auf dem Tresen. Ich saß da und ließ mich von ihm ficken, es war gut und dieses mal bin ich auch gekommen. Er fingerte gleichzeitig an meiner Muschi, so dass ich schnell abspritzen konnte. Außerdem war ich von unserem ersten Fick noch total aufgeregt, nass und notgeil.

Als wir fertig waren, haben wir es uns wieder auf der Couch gemütlich gemacht. Wir sind irgendwann eingeschlafen. Als ich aufgewacht bin, wollte ich Jens nicht wecken. Ich bin einfach gegangen. Natürlich habe ich ihm noch einen Zettel geschrieben, den ich in seiner Hose deponiert habe. ich wollte vermeiden, dass David ihn findet, falls dieser später wieder kommen würde zum aufräumen.

Tja, so hatte ich also doch noch Sex. Nur eben nicht mit David. Ich denke, David und ich können nur ficken, wenn wir in einer bestimmten Umgebung sind. Es passte dort einfach nicht. Denn wie gesagt, es war nicht er, der mich abgewiesen hat. Vielmehr hatte ich keine Lust auf ihn, wollte lieber ein bisschen neue Haut spüren.

Jens werde ich wohl so schnell nicht wieder sehen. Ist auch okay, so gut war er nicht, außerdem ein bisschen zu schüchtern für meinen Geschmack…

Andy: Nun, DEN würde ich gerne wieder treffen, ich werde den David mal nach seinen Kontakten fragen.

Heute ist Montag, vielleicht treffe ich mich noch mit Frenchie. Mal abwarten.

Bekannte und mein Blog

•Januar 24, 2009 • 5 Kommentare

Natürlich habe ich ein paar von meinen Freunden und Bekannten von meinem Blog berichtet. Die meisten kennen mich sehr gut, so dass sie nicht überrascht waren. Manche haben es sogar iniziiert; ohne sie, wäre ich wohl nicht auf die Idee gekommen… Dann wiederum gibt es Bekannte, denen ich von meinem Blog erzählz habe, weil ich es witzig fand und wohl auch, um meinem Exhibitionismus noch ein wenig mehr Raum zu geben.

Nun frage ich mich allerdings ersnthaft, ob das so eine gute Idee war. Es gibt gewisse Bekannte von mir, da wäre es mir lieber, sie würden meinen Blog nicht lesen. Holen die sich eventuell einen runter, wenn sie meine Einträge lesen? Wenn das andere Männer und Frauen tun, finde ich das in Ordnung. Mehr noch: Ich freue mich darüber! Ist doch schön, wenn die Menschen dank meiner Geschichten, meinen Erlebnissen und ihrer eigenen Phantasie ein wenig Spaß haben. Es ehrt mich sogar ein wenig. Ich hole mir ja auch gerne einen runter und weiß also darum, wie wichtig die begleitende Wix Lektüre ist.

Wenn es sich allerdings um Bekannte von mir handelt… Ich bin mir nicht so sicher, ob ich das wissen will. Ich will nicht, dass sich jemand, den ich kenne, auf meine Erlebnisse einen runterholt. Ich will aber noch nicht mal, dass gewisse Bekannte von mir meine Geschichten lesen und demnach kennen. Ich weiß auch nicht, warum ich manchen Leuten überhaupt von meinem Blog erzählt habe, ich hätte es vorher wissen müssen.

Bei anderen Bekannten ist es mir wiederum egal, es kommt tatsächlich auf den einzelnen Fall an. Doppelmoral? Zweierlei Maß? Ja, kann schon sein. Dennoch fühle ich mich bei einigen Ideen unwohler als bei anderen.

David getroffen

•Januar 22, 2009 • 1 Kommentar

Oh mein Gott, da habe ich doch gestern tatsächlich den David wieder gesehen. Meine Güte, der ist aber auch eine scharfe Sau! Ich hatte ihn zum letzten Mal vor ca. 2 Wochen getroffen; ich war mit ein paar Freunden tanzen, als plötzlich jemand hinter mir stand und mir ins Ohr flüsterte „Du siehst so sexy aus, wenn du tanzt…!“ Ich drehte mich um, und es war natürlich David. Kurze Strubbel Haare, schwarzer Rolli – enorm sexy. Wir plauderten kurz, dann zog er ab, weil er mit seinen Arbeitskollegen reden müsse… seine „Arbeitskollegen“ war eine 1,75 meter große, vollbusige und Blonde Ische. Regalmädchen: schön anzusehen und wenn man sie benötigt, entnimmt man sie dem Regal. Ansonsten sind sie eine nette Dekoration. Langweilig, nichts Sagend, öde. Ich versuchte, mich mit ihr zu unterhalten, aber außer einem dämlichem Lächeln und einem fürchterlichen Mädchen Lachen (natürlich immer mit der Hand vor dem Mund, sonst könnten andere ja die Zähne sehen….) war nichts aus ihr heraus zu holen.

Genau David’s Typ also. Mal davon abgesehen, dass ich relativ klein bin, kurze schwarze Haare habe und die lauteste Lache der Welt…. Jedenfalls knutschte er schon bald mit ihr rum, während er mir immer mal wieder an den Arsch griff, wenn er in meiner Nähe war. Um nicht weiter hinsehen zu müssen, habe ich mir den nächstbesten jungen Mann gesucht um selber auch ein wenig Spaß zu haben. Er war jung, aus Hessen, sah gut aus und dumm wir Brot. Genau das Richtige also um es dem David heim zu zahlen. Ich weiß, ich habe sie nicht mehr alle. Die Geschichte mit dem Hessen habe ich auch nicht aufgeschrieben, da sie es nicht Wert ist, hier erwähnt zu werden. Es war langweilig; eine andere Form der Selbstbefriedigung eben.

Nun also habe ich David gestern Abend getroffen. Zufällig auf dem Weg nach Hause. Er sah unfassbar gut aus; ich wurde sofort scharf. Wir wollten eigentlich zu mir gehen, was aus diversen Gründen nicht möglich war. Zu ihm ging es auch nicht, da seine Eltern gerade zu Besuch sind. Also mussten wir uns damit begnügen noch in eine Kneipe einzukehren.Wir entschieden uns für einen Laden, in dem uns niemand kennt; wir wollten beide nicht, dass Freunde und Bekannte uns sehen.

Was ist passiert? Nichts. Wir saßen zusammen, redeten und hatten eine gute Zeit. Er berührte mich oft und ich ihn ebenso häufig. Wir küssten aber noch nicht einmal, wohl wissentlich, dass es sonst zwangsläufig zu mehr führen würde. Jedesmal, wenn seine Hände meinen Rücken, meinen Bauch, Arsch oder Gesicht berührten, stießen tausend Stromstöße durch mich hindurch. Ich wollte ihn so sehr.

Jan ist gerade in Südost-Asien unterwegs, was gut ist, da David und ich auf eine Party gehen werden am Samstag. Die Party war schon lange geplant, ich hatte das völlig vergessen, doch nun freue ich mich sehr darauf. Seine Eltern werden dann schon wieder weg sein, so dass ich mir doch ein paar Chancen ausmale. Es sei denn, er schleppt wieder irgendwelche kleinen Mädchen an. Die Party wird ziemlich heftig werden, ich kenne die Jungs die dort feiern nicht wirklich gut, eben nur von diversen Parties, aber es ist immer ziemlich krass mit ihnen. Schade eigentlich, dass Jan nicht da sein wird, denn ich vermisse und mag ihn sehr. Auf der anderen Seite ist es seine eigene Schuld. Außerdem ist es mit David einfacher.

Mehr dazu nach der Party würde ich sagen…

Frenchie

•Januar 21, 2009 • 3 Kommentare

Ich habe mal wieder völlig unnötig völlig übertrieben reagiert. Nachdem ich Jean die also die komplette Mädchen Nummer im Club meines Vertrauens gegeben habe (zum Nachlesen bitte hier klicken), bin ich völlig durchgedreht. Er rief nicht an, hat sich nicht gemeldet. Ich wusste, er würde über Weihnachten in Frankreich sein, ging aber davon aus, dass er sich im Januar melden würde. Was er nicht tat. Also schickte ich ihm eine sms in der ich ihm erklärte, dass es mir leid täte, dass mir viel an einer Freundschaft zwischen ihm und mir gelegen sei etc… Auch wüsste ich, dass ich eine Meise habe, aber er solle mir doch BITTE nochmal eine Chance geben!

Keine Antwort von seiner Seite. Ich bin durchgedreht!! Sollte es das gewesen sein? Ist Frenchie wirklich so zart besaitet? Einige Tage später schrieb ich ihm noch eine sms in der ich ihn fragte, ob er meine sms bekommen habe. Sofortige Antwort seinerseits: „nein“. Er fragte mich, wie es mir ginge etc… Ich, blöd wie ich bin, habe daraufhin nicht etwa mit den Worten „Mir gehts gut, wann sehen wir uns mal wieder?“ reagiert, sondern habe ihm dieselbe sms nochmal geschickt. Mich also nochmal entschuldigt und um Vergebung gebettelt. Sonntag rief er an und wollte mich sehen. Ich war müde. Montag trafen wir uns dann. Allet war jut! Jean sagte mir, dass ich doch bekloppt sei! (stimmt!) und dass er doch vor meinem legendären Ausbruch im Club wusste,wie ich drauf sei. Dass er doch gerade deshalb so gerne mit mir zusammen sei, WEIL ich total irre bin. Er hatte sich nicht früher gemeldet weil er einfach gaaanz lange in Frankreich war. Frenchie war also gar nicht in der Stadt! Ich Idiot!!

Es tat so gut, wieder Zeit mit ihm verbringen zu können! Ich habe mich so wohl gefühlt. Wir kennen uns erst so kurz und doch verstehen wir usn einfach gut. Natürlich tut es auch gut, dass er mich so bedingslos annimmt. Er mag mich so wie ich bin. Mit allen meinen Macken. Er mag vor allem meine Macken, er mag es, wenn ich komplett durchdrehe, laut werde, wild feier, Leute beleidige, Ärger mache, betrunken tanze, wenn ich Blödsinn erzähle, ihn zum Lachen bringe, einfach nur durch meine Anwesenheit oder Blicke. (zumindest bilde ich mir ein, dass er diese Attribute an mir mag…) Jean mag meine präsente Art, mag es, wenn Leute mir hinterherschauen, wenn ich auffalle. Ich mag ihn dafür dass er alles bekommt, was er will. Er ist enorm straight, klug und witzig. Er will alles vom Leben. Ich mag seine Passion für Essen, mag es, ihm beim essen zu zusehen. Er ist ein Gentleman, immer höflich und freundlich zu allen Menschen. Er trifft neue Leute und man muss ihn sofort mögen.

Ich habe Angst, dass ich mich nach wie vor zu ihm hingezogen fühle. Ich möchte ihn manchmal einfach umarmen wenn ich ihn anschaue. Das das indiskutabel ist, ist mir klar. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis wir völlige Freunde sind. Ich will und werde alles daran setzen, dass wir das schaffen, denn ich will ihn gerne in meinem Leben haben. ich darf das nicht verraffen, darf nicht meine sexuelle Gier Oberhand gewinnen in diesem Fall. Ich mag ihn zu sehr und er ist mir zu wichtig.

Dutch guy at the Amsterdam Airport, Summer 2006

•Januar 21, 2009 • 2 Kommentare

This is one of my favourite stories, as it tells a lot about my approach to sexuality.

It was during the World Cup Summer that I went on business to Amsterdam. It was hot and i was super busy, I worked my ass off.  It was that bad, that I didn’t even find the time to smoke a Joint! In Amsterdam! On the day of my departure, I made my way to the Airport rather early, I was totally burned out and just wanted to stay on a bench, waiting for my flight. All I did in the last couple of days was running from one place to the other, talking to millions of people – Now, I just wanted to sit by myself and enjoy the silence. Plus, Amsterdam in the summer time is so fucking overcrowded, you cannot see the city because of the amount of people running through the streets.

Unfortunately, as soon as I got to the Airport, I had to realize that I had finished my book already. No harm done, I just went to the next Book Shop and got myself a nice new read. I decided to go for a book written by a young American woman who tells us about her „anal sex career“. Nice one. I found myself a nice bench, sat down and started to read. Straight away, I liked it. The way she wrote about her career, about good anal fucks and bad one, about guys that know what they are doing and guys that have no clue and of course how she started getting into that. To make it short: I got horny. I felt with her, knew her feelings and her idea about „good“ anal sex.

While I was reading the book, I turned to take a look around every now and again. I checked out the place, the situation and the people. After all, it still was an airport and therefore pretty busy with people. I spotted a few guys and my imagination went wild. I pictured one or two of them fucking my ass right here and now. I was so horny, it was unreal. I really tried to concentrate on my book, but it didn’t really work. I simply HAD to look at men and let my phantasy go loose. Then that one guy sat down right next to me. I kept staring at him, visualizing him and me and my ass. I read a bit, stared at him. I tried to hide my eyes, but it must have been more than obvious that I checked him out. He checked me out, too though and he soon noticed that what type of book I was reading. He smiled at me and his face looked like he thought it was funny, that a young woman reads a book about an ass fucking in public. He was tall, had short dark hair and looked like a Dutch man.

We started to flirt with each other, without the use of any words. We just looked at each other, smiled and I kept on reading my book every now and then. My imagination started to run wild again. I could so picture us fucking each other’s brains out! I wanted him to fuck my ass really hard and deep.

I held my book in a way so that he could have read it too, if he wanted to. I looked at him and played with my tongue around my lips. My lips were swollen already at this point since I was so horny. He moved his head to the side and I followed his eyes. He was looking at a bathroom door and then looked back at me again smiling. I laughed and kept on reading my book. Did he think, I was that easy? Yeah, I am, I know. However, I was that horny, that I couldn’t bear playing these little games so I stood up, packed my stuff and looked at him. Then I walked slowly towards the bathroom door for disabled people. (they are generally bigger, have no washroom Lady annoying you and other people are less likely to walk in on you…) Before I walked inside the bathroom, I turned around to look at him once more. He sat there, we smiled at each other and I knew that he would follow anytime soon.

I leaned on to the sink and waited for the guy to arrive. A knock on the door and within a second I opened the door. He walked in and locked the door behind him pushed me deeper inside the room, up the wall and started kissing me passionately. We kissed, breathed deeply and moaned. Not long after the first kiss, his hands found their way under my shirt and to my pants. he played with my tits and undid my pants, took them down. I did the same, opened his pants and put my hand around his cock. It was nicely shaped, long and thick and hard as a brick. Even though I didn’t really care for the shape of his dick in this very moment; I just wanted to get fucked. While he shoved his tongue deeper into my mouth, he put his hands between my legs and his fingers slide into my cunt. I was hot, wet and awaiting him. Soo good, I wanted to scream. As fast as I could, I leaned down to my backpack and took out a condom which I passed on to him. He pulled me up, kissed me hard and demanding and turned me around, so that my face was on to the wall. I stepped a bit back so I could bend over. He put the rubber on, pushed my back further down and shoved his dick in my cunt. Ahhhh!! That was exactly what I wanted in this moment. He pulled my hair back so it hurt. He fucked me intensively and intensely. It was soo good. He was faster and faster each time his dick pushed into my cunt. He was deep inside of me, his dick was big enough to totally fill me out; he reached the very end of my cunt.  I was so horny, hot and wet, that this Fuck felt like the best and most needed relieve in the world! Like a sneeze you’ve been waiting for for hours. He fucked me so fast, my head almost hit against that wall in front of me. He slapped my ass while my cunt  wanted more of his cock. His hand was down on my ass, squeezing my butt cheeks and he honestly managed to put a finger up my asshole. So there we were: finally, he (even though only finger-) fucked my ass. How nice. He fucked my cunt and with his fingers my ass. I wanted to shout and laugh cos I was so happy. Instead, I came. I moaned a little but not too much, I was still aware of the place where we fucked….

Shortly after I came (what a great feeling!), he unloaded his cum into me. He groaned, gave his dick a last push into my pussy and collapsed on my back.

He pulled his dick out of my pussy, we cleaned ourselves up a little, got dressed and gave each other one last kiss. He said „Nice to meet you!“ and smiled. Only because of his accents I could tell that he was Dutch. I smiled back, said „Nice meeting you, too!“ and left the washroom.

I had a flight to catch.

Guter Sex

•Januar 19, 2009 • 3 Kommentare

Also, was ist denn nun in meinen Augen schlechter Sex? Schlechter Sex hat nichts damit zu tun, ob ich zum Orgasmus komme oder nicht. Schlechter Sex ist vor allem Sex, der einem Schema folgt. „Und nun drücken sie auf Punkt 1, arbeiten sie sich langsam vor zu Punkt 3 und 6…“ DAS ist schlechter Sex: wenn Menschen zu viel darüber nachdenken, was sie gerade tun. Ich möchte mich verlieren im Sex, möchte mich fallen lassen, auf der Welle mit schwimmen. Wie man(n) das schafft? Der Typ muss sich eben so gehen lassen können wie ich. Ich will lachen und weinen können im Bett, will überrascht werden, möchte verführt werden und selber verführen. Ich will einen Mann, der mit sich und seinem Körper zufrieden ist, denn nur so kann er Zufriedenheit und Gelassenheit ausstrahlen. Liebe Dich selbst zuerst! Küss mich, schau mir in die Augen, lass mich zappeln, berühr mich an Punkten an denen ich nicht damit rechne  genau in diesem Moment berührt zu werden. Fass mich hart an und dann wieder zart. Bleib weg von meinen Ohren!! Wer auch immer sich ausgedacht hat, dass alle Frauen es mögen würden am Ohr abgeschlabbert zu werden, gehört standesrechtlich erschossen! Wie ekelhaft! Lass also meine Ohren in Ruhe, wenn Du bei mir weiter kommen willst. Küss lieber mein Handgelenk. Leck sanft an meinem Puls, an der Hand und am Hals. Sei nicht so sanft zu meinen Titten, wenn Du nur sachte an meinen Nippeln spielst, spüre ich es nicht! Greif zu und beiß zu, es ist da nicht so sensibel wie Du denkst. Davon mal ganz abgesehen, dass meine Titten nicht so erogen sind wie zum Beispiel mein Arsch. Aber wenn Du auf Titten stehst, dann fass’ bitte richtig zu. Spiel erst mit meinen Lippen, bevor Du etwas in meine Fotze steckst! Leck die ganzen Lippen runter. Leck die kleine Ritze kurz vor meinem Arsch (was auch für Arschfick-Gegner zu bewältigen ist)  Wenn Du an meiner Klitze spielst, stell’ sicher, dass Deine Finger feucht sind. Drück daran herum, zwirbel sie zwischen Deinen Fingern, saug an ihr, lock sie hervor. Steck einen Finger in meine Muschi, nur einen zuerst, und nur ein bisschen. Nicht ganz rein, bleib am Eingang. Lass mir Dir einen blasen! Zeig mir dabei, wie Du es magst – jeder will es anders, wie soll ich also wissen, wie es Dir gefällt? Nimm meinen Kopf zwischen Deine Hände uns führe ihn, drücke ihn auf Deinen Schwanz, so dass ich gar nicht anders kann, als zu lutschen. Kommuniziere mit mir, lass mich Dir auch sagen wie ich was mag! Hab keine Angst, reden ist gut! Nur weil ich Dir sage, wie ich es mag, bedeutet es noch lange nicht, dass ich Dich oder den Fick mit Dir nicht genieße – wie gesagt, jeder Mensch mag es anders, und da wir gerade unser erstes Mal zusammen verbringen – woher sollst Du es wissen? Und woher soll ich es wissen? Ich liebe Deinen Arsch, lass mich ihn kneten, wenn Du es magst. Ich liebe den Solar Plexus – so eine schöne Stelle, und Deine Halskuhle macht mich wahnsinnig! Ich mag Deine Armbeuge, am Schönsten ist es, wenn Du dicke, ausgeprägte Adern hast, die ich auf Deinen Armen nachzeichnen kann.

Wenn erst einmal ein Finger in meiner Muschi ist, dann lass ihn dort, steck ihn nicht rein, raus, rein raus. Bleib in mir und finde den Punkt der mich so verrückt werden lässt. Geh langsam vor, Du wirst schon merken, wenn Du den Punkt erreicht hast. Schau mir ins Gesicht und versuche zu sehen, was ich fühle. Sollte es ganz falsch sein, sag ich Dir schon bescheid. Steck nun noch einen Finger rein, wenn Du willst, kannst Du auch noch dazu lecken – Leck meine Klitze, während Du meine Fotze fingerst. Steck Deine Zunge in meine Muschi. Ja, so ist es gut… Langsam jetzt, ich will das genießen, es ist warm und weich und ich will einfach nur das Gefühl haben. Bis ich mehr will. Ich bewege meine Becken auf Dich zu, frage nach mehr, meine Muschi will mehr in sich aufnehmen, steck’ also mehr Finger rein, werd schneller und fick mich nun tiefer und härter. Fick mich, bis ich fast komme und hör dann auf. Ich will nicht einfach schnell abspritzen – Guter bedeutet, dass er lange dauert. Stunden. Ich will nicht aufhören zu vögeln, es soll für immer dauern. Dann bist Du dran, ich spiele an Dir, küsse Dich, lecke Deinen Körper, spiele mit Deiner Zunge, bedecke Deinen Bauch mit Küssen und arbeite mich so langsam vor zu Deinem Schwanz. Dieser ist natürlich rasiert!! Deine Unterwäsche ist mir egal, Du kannst tragen, was du möchtest. Nun ja, sie sollte nicht allzu alt sein, nicht so aussehen als hätte Deine Mutter sie gekauft, sie sollte keine Löcher aufweisen. Auch Strings sind ein absoluter Lusttöter, es gibt nichts Peinlicheres als ein Mann mit String Tanga. Aber ansonsten kannst Du tragen, was Du magst. Aber Du musst rasiert sein, in jedem Fall. Ich bin’s ja schließlich auch. Ich lutsche Dich also genüsslich. Währenddessen kannst Du an meiner Fotze spielen, meinetwegen auch an den Titten, schau mir zu, treib mich zu Höchstleistungen an. Schau mir ins Gesicht, während Dein Schwanz in mein Mund gleitet und wieder heraus. Übernimm Du die Führung, wirf mich herum, schieb mich die Wand hoch, leck mich am ganzen Körper, benutze mich. Wenn Du mich fickst, kannst Du gerne kommen, so oft Du willst – so lange Du mich so lange und so oft fickst, wie ich das will. Nur, weil Du abgespritzt hast, bedeutet das noch lange nicht, dass jetzt alles vorbei ist. Jetzt fangen wir doch erst an! Du kannst mich auch auf andere Weise glücklich machen, und ich Dich. Wir können eine Pause machen, aber dann geht es auch schon weiter. Oder aber Du lässt eine Pause nicht zu. Spiel mit mir, und lass’ mich mit Dir spielen. Davon mal ganz abgesehen, das Du natürlich nicht zu früh kommen solltest! Aber wenn, dann musst Du auch weiter machen – Sex sollte ein paar Stunden dauern, nicht immer, aber doch ziemlich häufig. Ich mag dieses ganze „anfassen feucht machen, rein, abspritzen, fertig“ Ding nicht. Wenn Du das willst, kannst du Dir auch einen runter holen. Sex mit mir ist mehr und muss immer mehr sein. Lass’ uns also weiter machen; eine andere Stellung, andere Spiele. Vielleicht holen wir jetzt Vibrator und / oder Dildo hinzu. Oder ein paar Seile. Handschellen, Tücher, Gleitgel wären auch gut. Oder wir gehen gleich an den Arsch. Du kannst auch meinen Arsch ficken, wenn Du Dich schlau anstellst. Spiel dafür zuerst an meinem Arschloch, nimm ein wenig Gleitgel zu Hilfe und massier zuerst das Äußeres meines Lochs. Gleite langsam in meinen Arsch hinein. Mit nur einem Finger. Bist Du drin, halt kurz inne, gib mir und dem Loch Zeit, sich an die Anwesenheit Deines Fingers zu gewöhnen. Sobald Du merkst, dass ich entspanne, kannst Du ihn tiefer rein schieben. Fick so ein bisschen meinen Arsch, dehne mein Loch und stell sicher, dass Du auch meine Muschi feucht hältst – halt mich und meine Geschlechter bei Laune. Schieb dann noch einen Finger hinein. Das Ganze kann manchmal etwas dauern, erst Recht, wenn Du noch nicht ans Arschficken gewöhnt bist. Glaub also nicht, wir können das mal so eben zwischen Tür und Angel tun. Arschficken braucht seine Zeit. Sobald wir uns aneinander gewöhnt haben, sobald wir uns öfter sehen (tun wir das überhaupt??), geht es schneller, da Du dann weißt, wie mein Arsch drauf ist, und ich weiß, dass ich Dir vertrauen kann. Steck einen Finger auch in meinen Muschi, fick mich in beiden Löchern, denn das ist es, was mich wild macht. Ich werde schon lange angefangen haben, mich auf Dich zu zu bewegen, werde meinen Arsch und meine Fotze in Deine Richtung recken. Tu mir also den Gefallen und fick mich in beide Löcher. Dann will ich mehr und dann kannst Du auch bald mit Deinem Schwanz in meinen Arsch. Vergiss das Gleitgel nicht, nimm immer mal wieder etwas nach! Auch bei Deinem Schwanz gilt: wenn wir das erste mal Arschficken machen, gehe Stück für Stück vor. Schieb deinen Schwanz ein bisschen in den Arsch und verharre dann. warte, bis ich mich entspanne und evtl. auf Dich zu bewege. dann ist es gut. Lass’ mich das Tempo bestimmen, denn bald schon will ich, dass Du meinen Arsch schnell und hart und tief fickst. dennoch muss ich die Kontrolle behalten, wenn auch nur hintergründig.

So kann es weiter und weiter gehen. Wollt Ihr mehr darüber wissen, wie Mann mich glücklich machen kann? Ich liebe es, darüber zu schreiben!

Der Holländer auf dem Amsterdamer Flughafen, Sommer 2006

•Januar 15, 2009 • Kommentar schreiben

Dies ist eine meiner Lieblingsgeschichten, weil sie sehr viel über mich und meine Sexualität aussagt.

Im Sommer 2006, dem WM Sommer, war ich für ein paar Tage geschäftlich in Amsterdam. Es war heiß, ich war total beschäftigt, habe gearbeitet wie blöd. Es war so schlimm, dass ich noch nicht mal Zeit für einen Joint gefunden habe – und das in Amsterdam!! Am Tag der Abreise bin ich schon relativ rechtzeitig zum Flughafen gefahren, ich war ausgebrannt, hatte zwar noch ein bisschen Zeit aber einfach nicht die Muße, mich in der Stadt noch privat umzusehen. Ich war die letzten Tage von einem Ort in der Stadt zum nächsten gefahren, habe mit unzähligen Leuten geredet und wollte jetzt einfach nur am Flughafen sitzen, lesen und meine Ruhe haben. Amsterdam ist im Sommer außerdem so dermaßen überlaufen, dass man die Stadt vor lauter Menschen nicht mehr sieht…

Leider musste ich am Flughafen feststellen, dass mein Buch ausgelesen war. Nicht schlimm, ich ging einfach in das nächste Geschäft und suchte mir ein neues Buch. Da ich gerade die Wunder des Analverkehrs entdeckt hatte, kaufte ich mir ein englisches Buch einer jungen Frau, die nur und ausschließlich von ihren analen Geschichten berichtete. Ich setzte mich auf eine Bank im Flughafen Gebäude und begann zu lesen. Schon bald wurde ich ziemlich heiß, das Buch machte mich an. Die Art und Weise, wie die Autorin schrieb, war einfach großartig. Sie schilderte ihren „analen Werdegang“ vom ersten Mal bis zu vielen weiteren Erfahrungen. Ich fühlte mit ihr und konnte nur zu gut verstehen, wie sie empfand wenn ein Mann besonders gut oder auch besonders schlecht war beim Arsch ficken. Wie ich so da saß und immer heißer wurde, schaute ich mich immer mal wieder um, entdeckte dabei einige Männer und meine Phantasie begann, mit mir durchzugehen. Ich stellte mir vor, wie dieser oder jene Mann dort mich ficken würde, wie er seinen Schwanz in meinen Arsch stecken würde. Durch meine enorm lebhafte Phantasie stand ich kurz davor zu kommen. Nur bei dem Gedanken daran, hier und jetzt gefickt zu werden ließ mich erschauern. Ich las weiter in dem Buch, versuchte wirklich, mich auf den Text zu konzentrieren, wurde jedoch immer wieder abgelenkt, denn mittlerweile hatte sich ein netter junger Mann neben mich gesetzt der mir über die Schulter schaute. Er sah natürlich, was ich las, las sogar ein bisschen mit und grinste schief. Immer mal wieder sahen wir uns an. Ich tat so, als ob ich lesen würde, jedoch war es mehr als offensichtlich, dass ich ihn inspizierte. Und er mich. Er fand es wohl amüsant, dass ich ein Buch über Arschficken mitten in der Öffentlichkeit las. Er war schlank, groß, hatte kurze, dunkle Haar und sah aus wie ein Holländer.

Wir fingen an miteinander zu flirten, benutzten dabei keine Worte, sondern schauten uns nur immer mal wieder an. Wir lächelten uns an und wieder hatte ich Kopfkino. Gott, ich wollte, dass er mich fickte. Genau der Typ, genau jetzt und hier! Nicht reden, nichts wissen vom anderen, nur reiner, guter Sex. Ich hielt mein Buch so, dass er hätte mitlesen können, wenn er gewollt hätte. Ich schaute ihn an, fuhr mit meiner Zunge über meine Lippen. Diese waren jetzt schon ein wenig angeschwollen… Er lächelte mich an, und dann plötzlich, machte er eine Kopfbewegung zur Seite. Ich folgte seinem Blick, der nun auf etwas ruhte und entdeckte die Tür zu den Toiletten. Er schaute wieder zu mir, auf das Buch in meiner Hand und zurück zur Toilettentür. Ich lachte laut auf und las weiter mein Buch. So einfach sollte er es nicht haben. Allerdings war ich viel zu heiß und scharf für derartige Spielchen so dass ich bald mein Buch wegpackte, meine Tasche nahm und aufstand. Ich sah ihm tief in die Augen und nickte Richtung Toiletten Tür. Dann ging ich weg. Da Behinderten Toiletten selten WC Damen oder Herren haben, entschied ich mich für diese Wahl. Außerdem sind sie groß genug.

Bevor ich hineinging, schaute ich mich nochmal um. Der Typ saß noch auf seinem Platz, lächelte mir aber zu. Ich wusste, er würde gleich hinterherkommen. Also wartete ich an das Waschbecken gelehnt, bis es an der Tür klopfte. ich öffnete und schon stieß mich der Holländer nach hinten, schloss die Tür zu und fing an mich leidenschaftlich zu küssen. Er drückte mich an die Wand, knutschte mich wild, fuhr mit seinen Händen unter mein Shirt und riss auch schon meine Hose auf. Ich tat es ihm nach, öffnete seine Hose und umklammerte seinen Schwanz. Sein Schwanz war schön groß und hart. Obwohl mir das in diesem Moment, ehrlich gesagt, völlig egal war. Während er mir fordernd seine Zunge in den Mund stieß, schob er seine Hand zwischen meine Beine, meine Hose und mein Slip glitten auf de Boden und schon waren seine Finger in meiner Muschi. So schnell ich konnte, ging ich nach unten, streifte meine Hose von den Beinen, griff in meinen Rucksack um ein Gummi rauszuholen und gab es ihm in die Hand. Er zog mich zu sich nach oben, küsste mich hart und drehte mich um. Mein Gesicht an der Wand, zog er von hinten an meinen Haaren, fickte meine Muschi mit seiner Hand und zog sich dann das Gummi über. Ich trat ein wenig von der Wand weg, er beugte mich nach vorne und steckte seinen Schwanz von hinten in meine Fotze. Gott war das gut!! Er zerrte an meinen Haaren während sein harter Schwanz schnell und tief in mich stieß. Ich war so feucht von dem Buch und von meinem Kopfkino, dieser Fick fühlte sich an wie eine lang ersehnte Erlösung. Er fickte mich, rammelte mich. Mein Kopf drohte ständig gegen die Wand zu knallen, der Typ haute auf meinen Arsch und schaffte es tatsächlich einen Finger in meinem Arschloch zu versenken. Er fickte meinen Arsch mit seinem Finger, während sein Schwanz härter und härter in mich stieß. ich wollte schreien vor Vergnügen, statt dessen kam ich. Ich stöhnte, versuchte aber mich zu beherrschen, schließlich waren wir in einem Klo auf dem Flughafen!! Kurz nachdem ich gekommen war (welch eine geile Erlösung, ich fand es großartig!!) Kam er auch. Er spritzte in mir ab, stöhnte kurz auf, brach auf meinem Rücken zusammen.

Er zog seinen Schwanz aus mir raus, wir machten uns kurz sauber, gaben uns einen letzten Kuss. Er sagte noch „Nice to meet you!“ Nur aufgrund seines Akzents kann ich sagen, dass er Holländer war. Ich grinste ihn an und sagte „It was nice meeting you, too!“

Ich zog mich an und verließ die Toilette. Es war Zeit zu meinem Flieger zu gehen.

Patrick, Oktober 2008

•Januar 15, 2009 • Kommentar schreiben

Ich kenne Patrick durch unsere Verbindung im Berufsleben. Wir kennen uns zwar nicht so gut, haben aber immer viel Spaß miteinander. Was ich wirklich an ihm hasse ist sein ekelhafter Akzent. Ich mag den amerikanischen Akzent sowieso nicht so gerne, aber der von Patrick ist wirklich weit über Grenzwertig hinaus! Es gab eine Zeit im Oktober, in der wir uns fast jeden Abend gesehen haben, ich denke mal, das lag daran dass er sehr gut mit Tom & Brandon befreundet war, die ja gerade erst abgereist waren. Eines Abends saßen wir in der Bar meines Vertrauens, unterhielten uns die ganze Zeit, stritten uns und hatten viel Spaß. Da wir uns noch nicht so gut kannten, hatten wir uns dementsprechend viel zu erzählen. In einer Hinsicht sind wir uns sehr ähnlich: wir lieben es, uns zu streiten und unseren Gesprächspartner zu provozieren. So wurden wir dann auch manchmal ziemlich laut. Nina, die wie jeden Abend arbeitete, nahm ich irgendwann zur Seite und fragte mich, ob ich mir sicher sei mit dem Typen, ob ich ihn mir schon mal näher angesehen hätte und so. Nun ja, er sah nicht umwerfend gut aus, hatte aber was, was mich bei Männern IMMER schwach werden lässt: er hatte einen kahl rasierten Kopf. Oh, da schmelze ich hin. Außerdem war er im Besitz einer sehr schönen Zahnlücke. Ansonsten sah er ganz normal aus, tat die ganze Zeit so, als wäre er so drauf wie Tom und Brandon. Ha! Die beiden sind unerreicht! So lieben Tom und Brandon zum Beispiel Fahrräder, und nun versuchte mir, dieser Patrick zu sagen, wie sehr er Fahrrad fahren liebe. So ein Blödsinn! Jedenfalls tranken sind dann noch zwei von meinen Freunden dazu gestoßen und mit ihnen machten wir uns auf in eine Kneipe im Friedlhain. Ich hatte sehr viel Spaß mit den Jungs obwohl es für mich auch ein wenig anstrengend war: Patrick kam nicht mit den beiden anderen Jungs klar und sie nicht so richtig mit ihm. Sie sind einfach zu unterschiedlich, und eigentlich hätte ich das wirklich trennen müssen. Ich komme mit allen möglichen, verschiedenen Menschen aus, muss jedoch oft feststellen, dass die Menschen untereinander dann nicht miteinander warm werden. Schade. Ich tat mein Bestes, dass sie sich alle miteinander verstehen, es klappte auch ein wenig. Wir fingen an, zu knutschen, was ganz nett war. Er steckte seine Zunge nicht zu tief in meinen Mund, wusste, dass man auch mal mit den Lippen spielen sollte, und alles in allem hat es Spaß gemacht, Patrick zu küssen.

Als ich nach Hause wollte, bestand Patrick darauf, mich nach Hause zu begleiten. Es sei ja so weit (500 Meter…) und man könne eine junge Frau nicht alleine gehen lassen, wer weiß, was da passiert. Klar! Nur nach Hause wollte er mich bringen.

Bei mir angekommen, standen wir vor der Tür und knutschten. Ich wollte ihn nicht nach oben einladen, wollte warten, bis er was sagt. Ich wusste, das Patrick eine Freundin hat. Sie lebt zwar nicht in Berlin und angeblich haben sie eine „open relationship“ vereinbart, aber wer weiß? Ich wollte jedenfalls nicht diejenige sein, die für irgendwas verantwortlich ist. Nach kurzer Zeit fragte er, ob er bei mir schlafen könne, der Weg nach Hause sei so weit. Aha.

Also gingen wir nach oben in mein Zimmer. Dort angekommen, zog er mich aus, während er angekleidet blieb. Patrick nahm sich alle Zeit der Welt, mich zu entkleiden, küsste mich immer wieder an allen erdenklichen Körperstellen. Er streichelte und küsste meine Titten, er stand hinter mir, zog langsam meine Hose und dann meinen Slip aus. Ich stand nackt vor ihm und fühlte mich komisch. schließlich war er noch voll angezogen. Ich wollte mich zu ihm drehen, doch er ließ es nicht zu. Patrick stand weiter hinter mir, ging auf seine Knie und küsste meinen Rücken runter. Er leckte sich meine Wirbelsäule hinunter, bis er an meinem Arsch angekommen war. er nahm meine Backen in beide Hände, knetete sie und küsste sie. Er biss in meine Backen und genoss meinen Arsch. Ich muss dazu sagen, dass ich immer schon der Meinung war, dass mein Arsch das Geilste an meinem Körper ist. Ich teile jedem mit, ob er nun will oder nicht, wie geil ich meinen Arsch find. So wusste denn auch Patrick von meiner Liebe zu meinem eigenen Hintern. Er knetete und biss meinen Arsch, leckte und genoss, wie ich es genoss. Er spreizte meine Beine und fing sachte an, meine Muschi zu lecken.

Patrick kam wieder nach oben, und drückte mich Richtung Bett. Ich legte mich auf den Rücken und bat ihn, sich auszuziehen. Er entledigte sich seiner Klamotten  bis auf die Unterhose und kam zu mir ins Bett. Wir knutschten und ich wollte an seinen Körper, wollte seinen Duft in mir aufnehmen, wollte seinen Körper lecken, beißen und ebenso verwöhnen, wie er mich gerade verwöhnt hatte. Und vor allem wollte ich seinen Schwanz in meinen Mund nehmen. Patrick wollte allerdings lieber mich verwöhnen. Nun, auch gut!

Ich legte mich also flach hin und genoss, was er tat. Patrick spreizte meine Beine und fing an, an meiner Klitze zu fingern. Er rubbelte sie ein bisschen, befeuchtete immer wieder seinen Finger und drückte auf den richtigen Knopf. Es fühlte sich gut an! Er steckte einen Finger in meine feuchte Fotze und spielte ein bisschen darin herum.

Doch war das nicht das, was er am liebsten mochte. Patrick ging runter, und fing an, mich zu lecken. Und wie er leckte! Zuerst schleckte er an meinen Lippen, saugte an meiner Klitze und stieß immer mal wieder seine Zunge fordernd in meine Muschi. Er wollte gar nicht mehr aufhören, fand es geil mich auszulutschen. Ich lag nur da und genoss es.  Ich konnte fühlen, wie meine Muschi nasser und nasser wurde. Einige Typen stehen da ja gar nicht drauf, für Patrick jedoch war es das Beste der Welt. Er liebte es, meine Arschbacken in seinen Händen zu haben und mich aufzuessen, genoss es, meinen Saft zu trinken und zuzusehen, wie ich immer wilder und fordernder wurde. Er benutzte nur seinen Mund, seine Zunge und behalf sich schon lange nicht mehr seiner Hände, diese kneteten meinen Arsch durch. Er saugte und lutschte an meiner Klitze, ich bäumte mich auf, wurde wilder und wilder und konnte nicht glauben, dass dieser so unschuldig daherkommende Patrick so sehr auf Muschi lecken stand! Ich kam, und was dann passierte, passiert wirklich recht selten: ich spritzte ab. Ich spritzte in seinen Mund, war erschrocken und erleichtert zugleich, dachte einerseits, das ihn das ekeln würde, wusste aber andererseits, dass er genau das geil fand. Genau das wollte er. Während ich kam, spürte ich, wie es aus mir heraus spritzte, ich stöhnte auf, wollte mich unter seinem Mund wegwinden, Patrick jedoch hielt meinen Arsch fest und drückte seinen Mund noch fester auf meine Muschi. So kam ich ausgiebig in seinen Mund.

Als ich fertig war, als er wusste, dass jetzt nichts mehr aus mir kommen würde, zog ich ihn zu mir nach oben und wir küssten uns lange und ausgiebig. Sein Mund glänzte von meinem Saft, seine Küsse waren warm und weich und schmeckten nach mir. Mir ging’s gut. Nun wollte ich mich natürlich revanchieren, wollte ihm endlich einen blasen, doch hielt er mich wieder zurück. Ich durfte ein wenig an seinem Schwanz spielen, jedoch nur ein bisschen, so lange, bis er mich auf den Bauch drehte und wieder anfing, an meinem Arsch zu spielen. Er massierte meine backen und ließ ein paar Kommentare ab über meinen wunderbaren Arsch. Patrick sagte tatsächlich, dass meine Arsch ZU KLEIN sei. Also, ich habe schon viel über meinen Arsch gehört, aber noch nie, dass er zu klein ist!! Eher das Gegenteil war bisher der Fall. Nun ja, ich habe seinen Kommentar höflich überhört und ihn einfach weiter machen lassen. Er fingerte ein bisschen an meiner Muschi und fing im Grunde genommen wieder da an, wo er erst vor kurzem aufgehört hat.

So verlief dann auch der Rest der Nacht: Ich habe seinen Schwanz nicht ein einziges Mal in meinem Mund gehabt, geschweige denn in meiner Fotze. Ich wollte so gerne, doch er weigerte sich aus irgendeinem Grund. Ich denke, er wollte das nicht, weil es dann „richtigen“ Sex für ihn bedeutet hätte, und somit auch einen „richtigen“ Betrug an seiner Freundin. Im Grunde genommen war es mir egal, schließlich hatte ich genügend Spaß. Er spielte die ganze Zeit an mir rum. Leckte, lutschte, biss, küsste, liebkoste, streichelte mich. Massierte meinen Arsch, sog an meiner Klitze, führte mich zu mehreren, unglaublichen Orgasmen. ich ließ mich einfach nur fallen und ließ ihn machen – ich war seine Spielwiese und wenn es das war, was e wollte; ich hatte nichts dagegen. Er fingerte mich, steckte seine Finger in meine Muschi und probierte sich auch kurz daran, seine Finger in meinen Arsch zu stecken, scheiterte jedoch kläglich, da er davon ausging, man steckt da einfach mal was rein – nun, wir wissen alle, dass das so nichts wird. Ich wollte ihm das nicht sagen, da er sich an meiner Fotze wirklich Mühe gab und einen guten Job gemacht hat.

Irgendwann konnte selbst ich nicht mehr, ich bin so häufig gekommen, mehr ging nicht, meine Kondition war am Ende, so dass wir uns einfach schlafen legten. Am nächsten Morgen tranken wir noch einen Kaffee zusammen, dann ging er nach Hause. Zum Glück ist es ganz normal, wenn wir uns sehen. Wir laufen uns nicht mehr so häufig über den Weg wie sonst, aber wenn wir uns sehen, ist alles normal. Es ist angenehm ganz normal mit einem ehemaligen Fick umgehen zu können – nicht viele Männer können das, benehmen sich immer ein wenig merkwürdig. Die Nacht mit Patrick war gut, ich hatte Spaß und fand es unglaublich, dass ausgerechnet dieser Typ mich zum abspritzen gebracht hat!

Wenn es nicht zum Sex kommt… London, November 2007

•Januar 13, 2009 • Kommentar schreiben

… ist das ziemlich blöd. Manchmal passiert es jedoch. Zum Beispiel, wenn beide feststellen, dass sie doch zu betrunken sind. Oder doch lieber nur kuscheln wollen. Oder er ihn nicht hochbekommt (was, liebe Männer, wirklich kein Drama ist, denn nicht nur Penetration bedeutet Sex, man kann sich dann noch anderweitig amüsieren…). Oder wenn der Mann feststellt, dass er seine Liebste gerade betrügt. So ist es mir passiert.

Ich war auf einer mehr oder weniger seriösen Geschäftsreise in London wo wir abends dann natürlich auch kräftig gefeiert haben. Alle kannten sich, es war eine riesige Fete und der Alkohol floss in Strömen. Aufgrund der Sperrstunden in London, mussten wir regelmäßig einen Ortswechsel vornehmen. Mit jedem Locationwechsel wurde die illustre Runde kleiner und kleiner, so dass irgendwann nur noch die „üblichen Verdächtigen“ samt Entourage übrigblieben. Ein junger Mann ist mir im Laufe des Abends aufgefallen; es war der Bruder eines Bekannten von mir, handelte sich um einen Australier, der aber, wie so viele seiner Landsleute, im „Home away from Home“ lebte – London. So kam er dann auch zu unserer Party. Wie hieß er noch gleich? Ich habe wirklich keine Ahnung, nennen wir ihn mal Danny. In der vierten Location begannen wir uns langsam aneinander heranzutasten. Wir redeten ein wenig; es muss komisch für ihn gewesen sein, da er niemanden auf der Party kannte. Außerdem waren wir alle etwa aus dem Gleichen Holz geschnitzt – laut, präsent, wild, dem Alkohol unterwürfig und enorm egozentrisch. Danny war anders, er kam aus einem anderen Business und wirkte etwas verängstigt. Ich tat auf süß und nett und so kamen wir ins Gespräch. Schon nach kurzer Zeit hatte er seinen Arm auf meinem Rücken, begann langsam aber sicher, meinen Arsch und mein Becken zu streicheln. Ich hatte wirklich keine Lust mehr zu reden, drehte mich also zu ihm um und küsste ihn. Wir verzogen uns in eine ruhige Ecke, wo wir ungestört knutschen konnten. Die anderen hatten uns natürlich schon lange gesehen, dennoch muss man ja nicht unnötig Öl ins Feuer gießen.

Wir entschieden uns dafür, zu ihm nach Hause zu fahren, er lebte irgendwo außerhalb Londons, ich hatte keine Ahnung, denn ich kenne London gar nicht. Ich bin zwar einmal im Jahr dort, aber immer nur, um auf diese Feiern zu gehen… Wir nahmen ein Taxi (das er zum Glück bezahlte, denn Taxen in London sind ungeheuer teuer!!) und machten uns auf dem Weg. Ich verliebte mich sofort in die London Cabs. Sie sind groß, der Fahrer sitzt versteckt hinter einer Scheibe und sie strahlen das gewisse Etwas aus. Ich nutzte meine Chance und überredete Danny dazu, ihm einen Blow job zu geben. Ach, wie herrlich, ich liebe Sex in der Öffentlichkeit und vor allem in Taxen. Und London Cabs sind hervorragend zu allerlei Spielchen geeignet. Der Fahrer ignorierte uns dezent und ließ mich machen. Dannys Schwanz war absoluter Durchschnitt: beschnitten, gestutzte Haare, klein und dick. Nichts besonderes, genau wie der Rest des Mannes. Dennoch war ich heiß. Meine letzten drei Tage und Nächte in Berlin hatte ich mit einem netten Jungen aus Chicago verbracht, der es auf komische Art und Weise verstand, mir unzählige Orgasmen zu bescheren. Gerade mal 12 Stunden zuvor hatte ich meinen letzten Orgasmus mit ihm und ich dachte wohl gerade an meinen kleinen American Boy, als ich so mit Danny im Cab saß. Ich wollte unbedingt gefickt werden und so gut und ausgiebig kommen wie mit meinem kleinen Chicagoer.

Bei Danny angekommen, machte er mir klar das wir ganz leise sein müssten. Er lebte in Wimbledon (am anderen Ende des Stadtteils wo die Party stattfand) zur Untermiete und wir mussten enorm leise sein. Danny hatte nur ein kleines Zimmer, was okay ist, kennt man die Mieten in London. Wir stürmten sein Bett, er lag unter mir und wir küssten uns. Wir zogen uns unkoordiniert aus und er zog sich wieder auf mich. Meine Güte war der inaktiv! Ich musste alles machen, ihn küssen, streicheln, scharf machen. Es ödete mich an. Nach einer Zeit sagte ich ihm, das wenn er mich ficken wolle, müsse er schon noch ein wenig aktiver werden. Einfach da liegen, tot wie ein Fisch, würde nicht helfen. Ich müsse schon ein wenig scharf gemacht werden. Ich meine, was denkt der sich denn? Wir knutschen ein bisschen und dann, schwupps, landet sein Schwanz auch schon in meiner Muschi oder was?

Er sah mich lange an, zögerte und sagte dann „Na ja, es kommt nicht so oft vor, dass ich meine Freundin betrüge!“ Bam Bam! Ich sprang auf, zog mich an und lief nach draußen. Vorher sagte ich ihm noch, was für ein Arschloch er ist.

Draußen angekommen, hatte ich keine Ahnung, wo ich war. Ich lief plan und ziellos umher, fand einen Geldautomaten, zog Cash und suchte nach einem Taxi das dann auch irgendwann mal vorbei kam. Die Fahrt in die Stadt zurück dauerte ewig und kostete mich ca. 40£ – und das alles für nicht passierten Sex! Allerdings hatte ich einen lieben Taxi Fahrer – ein Gentleman der alten Schule, der die ganze Zeit über nur „Darling“, „My Dear“ und „My Love“ sagte: in diesem Moment liebte ich London doch wieder. Er hörte sich meine Geschichte an, munterte mich auf, gab mir von seinem Kaffee und kümmerte sich ganz liebevoll um mich. Natürlich wusste ich auch nicht die genaue Adresse meines Hotels, er rief seine Kollegen an, und fand es so heraus. Ich liebe ältere Londoner Männer!

Nun ja, zurück zum Thema: Sollte ein Typ seine Frau /Freundin betrügen, so will ich das nicht wissen. Betrügt Ihr die Frauen, so ist das leider nicht mein Problem, sondern Eures. Mir allerdings zu sagen, dass die Olle gerade verarscht wird, ist nicht fair. Weder der Freundin, noch mir gegenüber. Was hat Danny also damit bezweckt? Wollte er mich mit einbinden, so dass ich ihm einen Teil seines schlechten Gewissens abnehme?  Was jedoch habe ich damit zu tun? Auch wollte Danny noch mit mir „reden“ als ich aus dem Haus stürmte. Reden? Wozu das denn? Was wollte er mir erklären und wozu? Ich wollte ficken und nicht reden oder Therapeutin spielen. Es ist nicht mein Problem, wenn seine Beziehung kacke läuft und er das Gefühl hat, sich seinen Sex woanders holen zu müssen. Ich bin gerne dazu bereit, diejenige zu sein, mit der die Frau daheim betrogen wird – allerdings nur solange ich nichts von der Beziehung weiß. Es geht mich nichts an. Ich will es nicht wissen und muss es auch gar nicht wissen. One-Night-Stands haben ihren Namen nicht von irgendwoher. Woher kommst du? Wo gehst du hin? Das interessiert mich alles nicht! Ich will ficken um zu ficken und nicht um Probleme zu lösen oder ähnliches.

Also Jungs: Wenn ihr Eure Liebsten daheim betrügen wollte, dann bitte richtig! Und bitte lasst uns Single Frauen da raus. Es gibt einen Grund warum wir Singles sind: wir wollen die Beziehungsprobleme, die ihr habt, eben nicht haben!

Der Versuch einer Antwort

•Januar 8, 2009 • 3 Kommentare

Als letzten Kommentar gab es einige Fragen bezüglich meiner Sexualität / mein erstes Mal etc. Jetzt versuche ich also mal das, so gut es geht, zu beantworten.

Mein erster Sex war wohl deshalb so gut, weil ich mir sehr genau überlegt habe, mit wem ich es mache. Ich hatte schon vor Thomas Freunde die mich natürlich zum vögeln überreden wollten. Aber ich weigerte mich, hatte ein ungutes Gefühl. Ich wusste, spürte einfach, dass sich ein gewisses Gefühl einstellen würde, sollte ich einen Mann treffen, mit dem ich mein erstes Mal haben möchte. So war es dann ja auch. Bei allen anderen Jungs war es irgendwie klar, dass da nichts wird, genau wie es bei Thomas klar war, dass er es jetzt sein sollte. Ich war mir auch schon immer darüber im Klaren, wie wichtig der erste Sex sein kann, das er den Rest der Sexualtiät dramatisch beeinflussen kann. Das ist natürlich nicht immer der Fall, dennoch wollte ich kein „Risiko“ eingehen. Des weiteren hat Thomas nie versucht mich zu drängen, ich gab das Tempo vor und fühlte mich so einfach sehr sicher. Außerdem war und bin ich mir selbst zu wichtig, als dass ich jeden X-beliebigen Schwanz in meine Muschi lasse. Und natürlich wollte ich das erste Mal mit jemandem verbringen, mit dem ich länger zusammen sein werde, so dass wir noch weiter zusammen experimentieren können. Und ich wusste, dass es eigentlich nur Sex ist, ich habe niemals ein Meer an Kerzen oder so einen Schwachsinn erwartet, ich wollte einfach mit Thomas sein, Sex haben, ausprobieren und mich treiben lassen.

Warum ich sexuell so offen / aktiv / unverkrampft bin, war eine andere Frage. Ich denke, dass meine Eltern, meine Familie dort eine wichtige Rolle spielt. Bei uns zu Hause wurde zum Beispiel nie das Badezimmer abgeschlossen, Zeit meines Lebens habe ich meine Famile nackt erlebt. Sexualität war Teil des Alltags, wir Kinder wurden früh aufgeklärt. Wobei man das nicht „Aufklärung“ nennen kann, da es einfach Teil des täglichen Lebens war. Wenn wir Fragen hatten, wurden diese beantwortet, so dass es also nicht den einen, großen, ach-so-dramatischen Aufklärungstag a lá „Bienchen und Blümchen“ gab. es gab bei uns keinen Moment des Aufwachens, wir wussten immer was Jungs da unten haben, dass Mädchen was anderes haben, was man damit macht und wozu es führt. Schon alleine dadurch, dass wir unsere Eltern nackt gesehen haben. Und meine Geschwister und ich uns ja auch. Ich erinnere mich, dass ich auch sehr früh über HIV Bescheid wusste. Ich muss so 7 Jahre alt gewesen sein (es war also gegen 1987) als ein Junge aus meiner Klasse einen kleinen Unfall in de Turnhalle hatte. Während unsere Lehrerin sich um den Jungen und seine Wunde kümmerte, wollten meinen anderen Schulkollegen das Blut des Jungen vom Boden wischen. Ich wusste zwar nicht genau warum, sagte aber den anderen, das sie sich Handschuhe anziehen müssten, weil es sein könne, das mit dem Blut irgendwas nicht in Ordnung sei. Ist natürlich Blödsinn gewesen, zeigt aber, wie achtsam ich damals schon war. Und das habe ich mir ja alles nicht ausgedacht, da müssen meine Eltern irgendwas mit zu tun haben. Und die Kondom Werbungen. :-)

Aber zurück zum Thema. Ich war immer schon gerne nackt, als Kind, als Jugendliche und heute. Ich habe nie verstanden, warum Leute so einen Wirbel um nackte Körper machten. Das ist jetzt, wo ich viele amerikanische Freunde habe, natürlich noch ein bisschen krasser für mich…

Verlustängste hatte ich nie, war mir immer sicher, dass Mama und Papa da sein würden, sie werden immer da sein für mich und Dank ihnen habe ich ein gewisses Grundvertrauen in mich und meine Mitmenschen entwickelt. Davon mal ganz abgesehen sollte man Sexualität nicht unbedingt in einen philosophischen Kontext heben, Philosophen haben sich ihre Theorien in einer Zeit erdacht, in der Sexualität noch tabuisiert war. Gerade weibliche Sexualität. Und Foucault? Nun, wir wissen alle, welche Problem er mit seiner eigenen sexuellen Identität hatte – kein Wunder, dass gerade er sich vermehrt verquere Gedanken darüber machte. Machen musste. Sex ist Sex und nichts philosophisch höheres. Und selbst wenn „die anderen“ sexuell nicht so befreit sind wie ich selbst – es gibt immer eine Chance (siehe die Dejan Geschichte). Außerdem glaube ich nicht, dass die Mehrheit der Menschen sich nicht frei machen konnte von gesellschaftliche Konventionen, es passiert halt nur meistens hinter geschlossenen Türen. Ich bin einfach ein bisschen mehr Extrovertiert, mag es einfach übers Ficken zu reden. Natürlich ist es schade, das die Katholen (ich benutze bewusst diesen Ausdruck) Sex immer noch verurteilen, und natürlich sind es vor allem Frauen, die darunter leiden. dennoch kann man sich doch nicht sein Leben lang hinter seiner Erziehung verstecken. Irgendwann ist man ein eigenständiger Mensch, da hat dann weder die Kirche noch die Eltern was zu melden. Davon mal ganz abgesehen, dass die Katholischen Geistlichen ja diejenigen sind, die kleine Jungs reihenweise vergewaltigen – von denen willst du dir doch nicht DEIN Sexleben diktieren lassen, oder? Wie man sich frei machen kann? Ich weiß es leider nicht. Ich kann nur sagen, dass man das Denken manchmal abschalten sollte. Lass’ dich treiben, vergiss dich und die Welt um dich herum und genieße dich selbst. Damit fängt es an: liebe dich selbst, find’ dich selbst sexy und aufregend, denn nur dann strahlst du es aus und nur dann sind andere sexuell an die interessiert und nur dann kannst du ein ausgefülltes Sexleben haben. Probier was Neues aus, bleib niemals stehen, sei interessiert. Und damit meine ich nicht nur sexuell interessiert zu sein; eine gesunde Neugierde auf die Welt da draußen, auf, keine Ahnung, Bücher, Filme, Musik, Politik weckt auch sexuellen Hunger und macht dich frei. Je mehr wir von der Welt wissen und verstehen, desto mehr können wir uns fallen lassen. Bist du neugierig auf die Welt? Dann bist auch neugierig auf neue sexuelle Erlebnisse.