Ich versuche es wirklich
Ich bin verliebt. Ja, es ist passiert. Seit Wochen geht das hin und her. Ich verbringe jede freie Minute mit ihm, weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Dabei ist es kein Gefühl des Verliebtseins sondern viel, viel mehr. Es geht so tief und tut deshalb so weh. Ich stelle Veränderungen an mir fest, an meinem Verhalten. Meine Interessen haben sich verlagert. Er nutzt mich in gewisser Weise aus. Mag mich sehr, fühlt sich enorm zu mir hingezogen, sei aber nicht “verliebt” – welch kitschiger und abgeschmackter Begriff das ist! Wir kuscheln. KUSCHELN! Er habe Angst, mich noch mehr zu verletzen, wenn er mich ficken würde. Tut es dennoch. Von Zeit zu Zeit. Ich will und brauche Sex. Jetzt. Jeden Tag, jede Minute. Will jedoch nicht mit irgendjemandem ficken, verspüre nur Lust auf IHN. Er sagt, Sex sei nicht so wichtig, wichtiger sei, was wir miteinander hätten. Doch was haben wir miteinander? Wir “arbeiten” zusammen, sind uns nahe, das ist es, was er meint. Mehr nicht. Wieso tue ich mir das bloß an? Er will nicht auf Sex reduziert werden. Doch tue ich das nicht, ich will nur ficken, weil ich…na ja….ihn mag und Sex nunmal brauche!
Ich öffnete mich ihm nicht, sagt er. Doch wie soll ich mich öffnen, wenn ich weiß, das es sowieso zu nichts führt?! Er wird keine Gefühle für mich entwickeln, egal was ich ihm von mir berichte. Und was will er denn hören? Ich denke ich habe mich schon weit geöffnet! Ich habe ihm von diesem Blog erzählt, von meinen Sexcapaden die ich hatte und habe. Nun, gerade jetzt nicht. Bin jedoch kurz davor mit dem nächstbesten Typen zu ficken. Egal wo, egal wie. Habe neulich kurz einen Arbeitskollegen geküsst, als er dabei war, gerade auf der Toilette. Der Kollege begehrt mich, so das ich nicht widerstehen konnte.
Heute morgen hatten wir dann Sex. Also, ER und ich. Jedoch war es langweilig, öde, pure Suchtbefriedigung. Keine Leidenschaft, kein Schmerz. Ich kam, sah und siegte nicht. Er kam, sah und siegte wohl auch nicht. Die Art wie er kam war sehr mechanisch. Er spritzte einfach in meinen Mund. Das wars.
Wie traurig und furchtbar. was ist bloß aus mir geworden? Robyn die coole Braut, die sich alles traut.
Wir waren sogar auf der Venus zusammen. Zum arbeiten. Ich wurde Rattig, er nicht. Ich wollte ihn jede Minute in eine Ecke ziehen und mich von ihm ficken lassen. Er wollte genau das nicht. Nicht, das die Venus jetzt so eine sinnliche oder erotische Verantsaltung gewesen wäre, dennoch kribbelte es in meinem gesamten Körper. Wegen der Spielzeuge, der Fetisch Ecke. Der Vorstellungen in meinem Kopf. Ich fühlte mich wahnsinnig sexy. sah umwerfend aus. Meiner Meinung nach. Er war der perfekte Profi. Sah nur die Arbeit.
Muss jetzt aufhören. Bis später-





